Der hinterlistige Heinrich

Wilhelm Busch

Der hinterlistige Heinrich

Wilhelm Busch

Die Mutter sprach: »O Heinrich mein!
Nimm diese Brezen, sie sei dein!«

Wilhelm Busch

Der böse Heinrich denkt sich gleich:
»Jetzt fang ich Gänse auf dem Teich.«

Wilhelm Busch

Ein junges Gänslein schwamm ans Land,
Schwapp! hat es Heinrich in der Hand.

Wilhelm Busch

Es schreit und zappelt fürchterlich;
Die Alten sind ganz außer sich.

Wilhelm Busch

Jetzt faßt die Gans den Heinrich an,
Wo sie zunächst ihn fassen kann.

Wilhelm Busch

Der Heinrich fällt auf seinen Rücken;
Am Ohr tun ihn die Gänse zwicken.

Wilhelm Busch

Sie fliegen dann, – o weh, o weh!
Mit Heinrich fort und in die Höh.

Wilhelm Busch

Hoch über seiner Mutter Haus,
Da lassen sie den Heinrich aus.

Wilhelm Busch

Der fällt ganz schwarz und über Kopf
Der Mutter in den Suppentopf.

Wilhelm Busch

Mit einer Gabel und mit Müh‘
Zieht ihn die Mutter aus der Brüh‘.

Wilhelm Busch

Hier sieht man ihn am Ofen stehn. –
Dem Schlingel ist ganz recht geschehn!

Wilhelm Busch

Die Gänse aber voll Ergötzen
Verzehren Heinrichs braune Brezen.

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